Woche 12 / 2017

Bärlauch: Verwechslungsgefahr!

Wenn im Frühling oder im Vorfrühling – je nach dem Stand der Vegetation – Spaziergänger mit Körben, Papiertüten oder einem Nastuch, das als Tragtuch umfunktioniert wurde, durch die Wälder ziehen, dann ist die Zeit der Wildkräuter angebrochen. Ganz hoch im Kurs ist seit einigen Jahren der Bärlauch, auch Waldknoblauch genannt. Bärlauch (lat. Name «Allium ursinum») betört mit seinem starken knoblauchartigen Geruch. Dieser hilft, ihn von seinen giftigen, nicht nach Knoblauch riechenden Verwechslungspartnern Herbstzeitlose, Maiglöckchen, geflecktem Aronstab zu unterscheiden. Bärlauch bedeckt im Frühjahr grosse Waldflächen. Heuer ernteten wir an unserem Bärlauchplätzli beim Rehbrünneli am Born just am Samstag, 4. März unseren allerersten Bärlauch. Bärlauchblätter sind bis zu 30 cm lang, länglich-oval, glänzlich, einzeln gestielt und ragen bereits einzeln aus dem Boden. Bärlauchblätter sollte man immer einzeln pflücken und jedes kurz zwischendurch mit den Fingern reiben. Riecht es dabei nach Knoblauch, kann man sie beruhigt zubereiten. Riecht es nicht, handelt es sich nicht um Bärlauch. mehr