Woche 33 / 2020

Viel zuviel Wasser überall

Bilder der Verwüstung entlang der Aare in Aarburg, wohin man blickte. In der Nacht vom 8. auf den 9. August 2007 sorgte Hochwasser im Aarestädtchen für gewaltige Schäden. Ein Blick zurück mit Helfern der ersten Stunde. «Das Hochwasser in der Region ist vorerst zurückgegangen. Geblieben sind Schlamm und Sand, umgestürzte Bäume, grosse Schäden an Landschaft und Gebäuden.» Das schrieb Martin Weiss im Allgemeinen Anzeiger vom 16. August 2007. Vor ziemlich genau 13 Jahren, am 8. und 9. August 2007, waren weite Teile der Schweiz – insbesondere das Mittelland und der Jura – von aussergewöhnlich starken Niederschlägen betroffen worden. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer, unterbrachen Verkehrswege und verursachten gewaltige Schäden. Die Aargauische Gebäudeversicherung musste in der Folge 1048 Schadenmeldungen an Gebäuden mit einem gesamten Schadenvolumen von 30 Mio. Franken erledigen. Allein die sechs am stärksten betroffenen Gemeinden Aarau, Reinach, Schöftland, Brugg, Aarburg und Döttingen verzeichneten 416 Schäden mit einer Schadensumme von 24,4 Mio. Franken. Es ist bis heute eines der teuersten Elementarereignisse in der Geschichte der Aargauischen Gebäudeversicherung geblieben. mehr

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