
«Drei, zwei, eins, meins» – nach drei Minuten war das erste Velo verkauft
Zofingen Die Velobörse im Spittelhof war erneut der Renner – die Besucher konnten es kaum erwarten
Vom Frühling war am Samstag wenig zu spüren. Trotz Regen warteten etliche Besucher vor der Absperrung, bis Lukas Fankhauser, der als Helfer im Spittelhof war, pünktlich um 10 Uhr das Band durchschnitt.
Gesamtleiterin Seraina Combertaldi ist auch in diesem Jahr mit dem Angebot mehr als zufrieden. 182 Velos standen zum Verkauf. Und wieder gab es fast ausschliesslich fahrbare Untersätze in toller Qualität. Vom Kinderfahrrad über Rennvelo und alltagstauglichen Zweirädern war das Angebot so breit aufgestellt, dass praktisch jeder das Richtige finden konnte.
Mit dem Durchschneiden des Bandes begann der Ansturm. Die Besucher flitzten über den Platz, um sich «ihr» Velo zu sichern. Viele, die bereits eine halbe Stunde vor Beginn eintrafen, sondierten aus der Entfernung das Angebot und suchten nach einem möglichen Favoriten. Die Zielstrebigkeit war verblüffend – nach drei Minuten standen die ersten Käufer mit Velo bereits an der Kasse. Andere liessen sich etwas mehr Zeit und drehten eine Proberunde auf dem Gelände und dem angrenzenden Landi-Parkplatz.
Die Preise waren mehr als fair. So manches Bike hätte weitaus mehr eingebracht, als die Eigentümer verlangten. Für kleinere Reparaturen oder einen Check standen Helfer von der Oftringer Stiftung Wendepunkt bereit. Nach zwei Stunden waren 106 Zweiräder verkauft.

Bild: Patrick Lüthi

Bild: Patrick Lüthi

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