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Dunkle Geschäfte sorgen für Chaos

Die Theatergruppe Uerkheim probt die Komödie «Au das no!» in drei Akten von Ronny Sunters. Premiere ist am 11. Januar, der Vorverkauf startet am 30. Dezember beim E.Byland Dorflädeli.

Uerkheim Am Samstag, 11. Januar ist Premiere

Kein einfaches Unterfangen ein heruntergekommenes Hotel mit nur einem bewohnbaren Zimmer zu betreiben. Der Lebenstraum des Hoteliers Peter Feller, ehemaliger Werbechef, gespielt von Willy Bolliger, und seiner Frau Madeleine (Elisabeth Moser) wird zum Alptraum. Der Immobilienhai Martin Schock, verkörpert von Bruno Bertschi, hat ein Dreisternezimmer reserviert. Der rücksichtslose Zeitgenosse wirtschaftet gern in seine eigene Tasche und will einen Deal abschliessen. Mit zwischenmenschlichen Beziehungen nimmt er es nicht genau. Doch seine Frau Miriam (Nadja Strub) behält ihre Hand im Spiel. Beteiligt an der dubiosen Immobilientransaktion ist ein undurchsichtiger Geschäftsmann (Beat Baumann).

Maklerchef Hans Keusch (Beat Bertschi) beauftragte Schock einen Liegenschaftsverkauf abzuschliessen. Um ihm Unregelmässigkeiten nachzuweisen, nistet er sich samt Frau Silvia (Jeannette Bertschi) und Tochter Annemarie (Claudia Schüpfer) im Hotel du Lac ein. Portier Alberto (Reto Aeberhard) und Putzfrau Maria (Sonja Hunziker) geben sich Mühe, den Hotelbetrieb trotz Mängel und Zimmerknappheit aufrecht zu erhalten. Mehrere Personen sich Zimmer und Bett teilend, tragen zum erwartenden Chaos bei. Der aus Liebeskummer ins Kloster flüchten wollende Martin (Florian Zaugg) will zuvor noch die weltlichen Freuden mit einer Dame aus dem Milieu geniessen. Klosterschwester (Margrit Nyffenegger) versucht ihren Schützling vor den Versuchungen zu bewahren.

Einzigartige Dialoge und Auseinandersetzungen

Wie viele dieser Komödien lebt «Au das no!» von einzigartigen Dialogen und verbalen Auseinandersetzungen. Die Hoteliersfrau macht ihrem Gatten Vorwürfe: «Vo dem Inserat wo du i de Ziitig uufgää hesch, chönnt mer ned meine, dass du inere Werbeabteilig gschaffet hesch». Dem Makler Martin Schock trifft der Schock bei Zimmerinspektion: «Ir händ mi verwütscht, wo isch die versteckti Kamera?». Im Bademantel entfährt es ihm in Anbetracht der eintretenden Klosterschwester: «Jesses Gott». «Ned ganz, aber ich bin aagstellt bin em», folgt prompt die Antwort.

Der Handel gibt Aufschluss übers Geschäftsgebaren des dreisten Liegenschaftsvermittlers: «Die 150 000 Stutz kann ich nicht quittieren, verstehen sie», und zu sich selbst «No es paar Gschäftli und ich bi saniert, so jetzt lönd mer de Champagner flüsse». Die turbulente Komödie «Au das no!» in drei Akten von Ronny Sunters offenbart letztendlich, dass es im Leben oft anders kommt als gedacht – man bewegt sich nicht immer nur auf der Siegerstrasse.

Vorstellungen

Samstag, 11. Januar (Premiere), Sonntag, 12. Januar, Mittwoch, 15. Januar, Freitag, 17. Januar und Samstag, 18. Januar, Beginn jeweils um 20 Uhr, ausser Sonntagsvorstellung, Beginn 14 Uhr.