
Mit viel Aufwand ein Meisterwerk gezaubert
Oftringen Trachenabend der Trachtengruppe verzauberte das Publikum
Nicht nur die Moderatorin Luzia Wüest, sondern alle Mitglieder der Trachtengruppe Oftringen zeigten sich während des Abends als wahre Chamäleons. Mal waren sie tanzend im Einsatz, dann wieder singend und jodelnd – und schliesslich brillierten sie als Theaterdarsteller. Bedenkt man, wie viel Zeit das festliche Ambiente in der Mehrzweckhalle, das Herrichten der kulinarischen Genüsse, das Zusammenstellen der reichhaltigen Tombola und all die Proben in Anspruch genommen haben, ist niemand erstaunt über das meisterhaften Resultat. Es war ein durch und durch ein Meisterwerk.
Auf der Bühne Glück gezaubert
Die Oberbaselbieter Ländlerkapelle begleitete den Chor und die Tanzgruppe während der Darbietungen und spielte dann bis in die Frühe zum Tanze auf. Schon beim «Schäri-Marsch» zeigte die Tanzgruppe ein hohes Niveau, wuchs über sich hinaus beim «Pöschtler-Schottisch» und zauberte gar beim «Simsalabim». Der Trachtenchor punktete mit dem «Buure Sproch» und beleuchtete mit Ruedi Fellmanns Worten den Alltag in der Landwirtschaft. «Wer beim Heuen nicht gabelt, beim Ernten nicht zappelt und im Herbst nicht früh aufsteht, soll dann sehen, wie es ihm geht», so die Erkenntnis. Die stimmigen Lieder und Jodel, besonders auch jene des Jodelduetts mit Evi Graber und Helene Wagner, begleitet von Hans-Peter Tschannen, zeigten ein hohes Niveau und wurden mit frenetischem Applaus bedacht. Beim Grande Finale mit dem Lied «Vo Luzern gäge Weggis zue» standen schliesslich alle Formationen gemeinsam auf der Bühne.
Nie zu alt, um neue Verehrer zu finden
Das Stück «Ned i dim Alter», wurde ebenfalls von Mitgliedern der Trachtengruppe gespielt. Witwe Berta (Vroni Bösinger) trauerte lange um ihren Partner, kleidete sich nur schwarz und gab jede Freude auf. Als sie im Heim ihr neues Zuhause fand, freute sich erst nur Enkelin Lisa (Franziska Wüest) über das neu gefundene Glück. Grossmutter fand in den Bewohnern Hermann (Tobias Sturny) und Klaus (Bruno Loosli) neue Verehrer, Mitarbeiter Pfister (Fritz Oppliger) unterstützte die Verwandlung und Tochter Therese (Therese Woodtli) musste schliesslich den Plan aufgeben, ihre Mutter in ein anderes Heim zu bringen. Die Regie des lustigen Stückes führte Lisebeth Wälchli, für die Frisur und das Aussehen war Ursula Hess im Einsatz.
Weitere Bilder finden Sie in unserer Galerie unter www.wiggertaler.ch

Bild: Cornelia Forrer
Ist es richtig, dass die Mutter sich so verändert und zwei Verehrer hat? Tochter Therese findet, in ihrem hohen Alter schicke sich das nicht. – Bild: Cornelia Forrer Berta Widmer, alias Vroni Bösiger, spielte die Hauptrolle im Theaterstück. Hier mahnt sie Pfleger Pfister (Fritz Oppliger), sich für ihren Besuche bereitzumachen. – Bild: Cornelia Forrer Witwe Berta (Vroni Bösiger) ist im Heim aufgetaut und hat sich zur Freude der Heimbewohner entwickelt. Auf dem Bild tröstet sie Bewohner Hermann (Tobias Sturny), während Tochter Therese (Therese Urech) ihren Austritt plant. – Bild: Cornelia Forrer Beim Grande Finale sang der Trachtenchor im Hintergrund, während die Trachtengruppe daneben tanzte. – Bild: Cornelia Forrer Beim Grande Finale sang der Trachtenchor im Hintergrund, während die Trachtengruppe daneben tanzte. – Bild: Cornelia Forrer Helene Gaber (links) und Evi Graber begeisterten mit ihren Duetts, begleitet von Hans-Peter Tschannen. – Bild: Cornelia Forrer «Ich lobe den Tanz, denn er befreit Menschen von der Schwere der Dinge», sagte Bischof Augustinos einst. Die beiden Tanzenden drücken dies sehr bildhaft aus. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer Impressionen vom Trachtenobig. – Bild: Cornelia Forrer